Wir über uns
Chinesisches Dorf
Mitglied werden
Veranstaltungstipps
Interessante Links
Das Chinesische Dorf am 20.06.2010
ab 11:00 Uhr
Einmal im Jahr ist das ferne China ganz nah: Wenn sich plötzlich auf der Neckarwiese ein Chinesisches Dorf findet – und so manches Geheimnis aus der chinesischen Kultur gelüftet werden kann.

Das „Chinesische Dorf“ bietet über zahlreiche Mitmach-Aktionen und Informationsstände und ohne erst die „Große Mauer“ überwinden zu müssen die Möglichkeit, in die chinesische Kultur hinein zu schnuppern.

Auf dem Dorfplatz werden, wie in einem Park in Shanghai oder Beijing durchgehend chinesische „Wushu“-Künste, Taijiquan (chin. Schattenboxen) und Qigong praktiziert und erklärt. Auch chinesische Live-Musik steht mit auf dem Programm. Für den kleinen und großen Wissensdurst gibt es eine „Xiaoxue“ (Schule), in der Chinesisch gelernt, mit Pinsel und Tusche geschrieben und gebastelt wird.

Chinesische Kalligrafie, Kunst der Steinabreibung und Malerei werden in den „Buden“ ebenso präsentiert wie das taiwanesische Puppentheater.

Wer sich für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) interessiert, hat die Möglichkeit, sich vor Ort über Puls- u. Zungendiagnose und verschiedene Behandlungsmethoden zu informieren.

In diesem Jahr wird auch zum ersten Mal in die Hintergründe und Anwendung des chinesischen Schafgarbenorakels (I-Ging) eingeführt.

Diejenigen, die sich die Regeln der chinesischen Spiele „Go“ oder „Mah-Jongg“ erklären lassen und spielend im Dorf verweilen wollen, werden bestimmt viel Spaß haben und sind herzlich willkommen!

 

Aber bei all dem Angebot darf natürlich eines nicht vergessen werden: Dieses Dorf aus dem Land der Mitte ist da, damit man einander besser kennen lernt: Das geht in China wie auch in Deutschland am Besten bei einer Tasse Tee, daneben wird für das leibliche Wohl mit chinesischen Essensspezialitäten, Kaffee, Kuchen und kalten Getränken gesorgt. Natürlich gibt es auch die begehrte Eigenkreation der China-Initiative, den „Heidelberger Glückskeks“

Programm hier zum Herunterladen als pdf.

 

Das Dorf - Ein Rundgang


China-Initiative Heidelberg e.V.

Die China-Initiative Heidelberg e.V. hat sich die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen Chinesen und Deutschen zur Aufgabe gemacht. In diesem Sinne organisiert die das Chinesische Dorf ... und da in China wie in Deutschland „Liebe durch den Magen geht“ betreibt die China-Initiative hier den Stand mit chinesischen Spezialitäten, Tee, Kaffee, Kuchen und den „Heidelberger Glückskeksen“

Der Wunschbaum

In China gibt es Wunschbäume. Das Wünschen funktioniert so: Die Wünsche werden aufgeschrieben und an den Ästen des Baums befestigt, und oft gehen sie dann auch in Erfüllung.

Die Menschen in der Erdbebenregion Qinghai brauchen Hilfe. Am Stand der China-Initiative kann man sich kleine bunte Umschläge für seine Wünsche kaufen und sie dann an unserem Wunschbaum aufhängen. Der Erlös geht an ein Kinderhilfsprojekt in Qinghai. Wir können nicht dafür garantieren, dass alle Wünsche in Erfüllung gehen, aber da es ein Wunschbaum in einem chinesischen Dorf ist, ist es eine Chance, die sich keiner entgehen lassen sollte. Man kann natürlich auch auf die nächste Sternschnuppe warten .....

Und alle, die sich etwas wünschen, können sagen, dass das Wünschen auf jeden Fall schon einmal anderen geholfen hat – den Kindern in Qinghai.

Unseren Wunschbaum, einen  Gravensteiner Apfelbaum, haben wir übrigens von der Biolandbaumschule Wetzel, die uns bei diesem Projekt unterstützt!

Mah-Jongg und Maotai

Das ist die geheime  „Lasterhöhle“ des Dorfs – denn hier wird Mah-Jongg gespielt (aber nicht um Geld!!!), die Regeln erklärt und  chinesischer Mao Tai gekostet

Zhang Zhenran

Am Stand kann  das Publikum durch Erklärung und Demonstration des Künstlers einen Einblick in die chinesische Kalligraphie sowie Steinabreibung gewinnen. Die körperliche Haltung, Pinselhaltung und –führung  sowie die Atemtechnik beim Schreiben werden gezeigt .

A.I.M.

Die Akademie für Integrative Medizin informiert über die Inhalte der  klassischen chinesischen Medizin. Sie stellt ihr Ausbildungsprogramm vor, das sich sowohl an ein allgemeines Publikum als auch an Angehörige von Heilberufen richtet.

Gerne können Sie sich an dem Preisausschreiben beteiligen, für das 30 attraktive Gewinne vorbereitet wurden.

AKADEMIE FÜR INTEGRATIVE MEDIZIN

Kurfürstenanlage 59, 69115 Heidelberg, Tel.: 06221-43 32 85 8

www.med-aim.com, info@med-aim.com

 

Praxis Dr. Hua Zou

Die Heilpraxis Dr. med. Hua Zou informiert über Behandlungsmethoden und Therapien sowie die von der Praxis angebotenen Qi-Gong-Lehr-, Übungskurse und Seminare. Für Interessierte führt Frau Dr. Zou zu folgenden Uhrzeiten kostenlose Zungen- und Pulsdiagnosen durch:

11:00-12:00 -  14:00-15:00 -  16:00-17:00

Heilpraxis Zou, Kurfürstenanlage 59,

69115 Heidelberg, Tel.: 06221-18 99 74, Fax: 06221-16 91 15

www.akupunktur-dr-zou.de, zzz.china@t-online.de

Konfuzius-Institut

Kalligrafie Workshop mit Li Haibin

 

Je nach Wetterlage ist hier eine Lesestunde: gelesen wird aus dem Buch „Der Tigerprinz“ des in diesem Jahr mit dem Buchpreis des Heidelberger Buchladens „Leander“ ausgezeichneten Autoren Chen Jianghong. Lesen wird Heidi Marweg – Konfuziusinstitut Heidelberg

Go-Spiel

Die Heidelberger Go-Spieler erklären hier die Strategien des Brettspiels ....

Teezeremonie mit Qian Zheng

Chinesischer Tee - Genuss für Körper, Geist und Seele

´Chinesische Teekunst erfahren

Teetrinken mit Tee-Zeremonie

Verschiedene Tee-Sorten zum Auswählen

Feinste Bio-Tees direkt vom Teeanbauer

Präsentiert von Qian Zheng

(aus dem Heimatgebiet des Grünen Tees – der Provinz Zhejiang, freie Mitarbeiterin des Forschungsinstituts der Ostasiatischen Teekultur in Ningbo/China, Tee-Seminarleiterin an der VHS BB)

Mehr Information finden Sie unter: www.teedao.de

 

Praxis Irene Dringenberg

I Ging – Buch der Wandlungen

Alles wandelt sich – nichts ist beständig außer dem Wandel.

Die Entstehung des I Ging – dem Buch der Wandlungen – verliert sich in mythischer Zeit. Die Erfindung der 8 Trigramme, Dreiergruppen mit durchgezogenen und unterbrochenen Strichen, wird dem legendären Kaiser Fu-shi zugeschrieben. Nach ganz bestimmten, festen Regeln kann das I Ging als Orakel befragt werden. Dies geschieht durch Auszählen der Scharfgabenstängel oder einfacher, aber ungenauer, durch das Werfen von Münzen. Der Fragende erhält als Antwort keine Weissagung, sondern einen Hinweis auf eine günstige Verhaltensweise in einer schwierigen Situation.

Das I Ging, nicht nur als Orakelbuch, sondern gleichzeitig als philosophisches Werk und Quelle unerschöpflicher Weisheit, erhielt Zugang zu allen Gesellschaftsschichten. Es ist unverzichtbarer Bestandteil der chinesischen Kultur.

Praxis für Komplementärmedizin Irene Dringenberg

Wilhelmsfelder Praxis für Komplementärmedizin

Schulstrasse 7
69259 Wilhelmsfeld
Telefon: (06220) 72 90
http://www.komplementaerpraxis.de/

 

Info- u. Meetingpoint

 

Ein Platz zum Verabreden, Flyer auslegen und mitnehmen ....

VCWSHD e.V.

Am Stand der chinesischen Wissenschaftler und Studenten in Heidelberg e.V. können Sie sich einen chinesischen Namen geben lassen – der garantiert keine peinlichen Überraschungen in China mit sich bringt - und Sie können eintauchen in die Welt der chinesischen Spiele, denn da gibt es neben Go und Mah Jongg noch so einige ...

SHAN

Das Sinologie Heidelberg Alumni-Netzwerk, kurz SHAN, hat an seinem Stand Scherenschnitt, Schreibübungen und Puppen von Taiwanesischem Puppentheater Budaixi.


D

Der Dorfplatz: Das Programm

11:00

Eröffnung und Vorstellung des Dorfs

Moderation: Sabine Hieronymus

 

11:30

Taijiquan - Barbara Nowak

Tai Chi Chuan ist eine alte chinesische Kampf- und Bewegungskunst, die der Gesundheit, der ganzheitlichen Entwicklung von Körper und Geist sowie derSelbstverteidigung dient.  Sie ist eine der effektivsten Übungssysteme unsere Zeiten.  Klare, ruhige und natürliche Bewegungen und offene, raumgreifende Figuren kennzeichnen dabei den Yang-Stil.  Der Oberkörper ist gerade, der Körper zentriert. Die Haltung kann je nach Alter, Geschlecht und Kondition den individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Die gesamte Sequenz der ineinander übergehenden Bewegungen dauert etwa 20 Minuten und besteht aus drei Teilen, die die Erde, den Himmel und den Menschen symbolisieren. 

Barbara Nowak praktiziert seit 1991 TaiChi Chuan im Yang-Stil, 2002 gründete sie die Tai Chi Schule Heidelberg. Sie lernte bei K. H. Chu (International Tai Chi ChuanAssociation, London), Bruce Frantzis (Energy ArtsUSA), Tina Chunna Zhang (New York) und dem Tai Chi Chuan-Meister Jan Silberstdorff(Hamburg).

www.taichi-heidelberg.de1

 

 

 

12:00

Taijiquan  - Cecilia Lima-Wüst

Cecilia Lima-Wüst ist Mitarbeiterin der Praxis für Komplementärmedizin von Irene Dringenberg in Wilhelmsfeld. Sie erlernte die von ihr praktizierte Form des Taijiquan in der Zeit, als sie in Beijing lebte. Auf dem Dorfplatz bietet sie praktische Taijiquan-Übungen der Kurzen Peking-Form an.

Diese Form basiert auf dem Yang-Stil und wurde durch Experten der Staatlichen Sportkommission Chinas 1956 zusammengestellt. Sie besteht aus einer Sequenz von 24 aneinandergereihten Formen, von denen jede ihre eigene Bezeichnung trägt. Einige Formen beinhalten auch mehrere Angriffs- bzw. Abwehrbewegungen, sind aber unter einem Namen als Einheit zusammengefasst. Ein Durchgang der Kurzen Peking-Form dauert im Durchschnitt 5 Minuten.

 


12:30

noch offen


 

13:00

Li Haibin Kalligrafie Workshop

 


13:30

Taijiquan - Simon Lin u. Thomas Wang

Mit der Bambusflöte begleitete Taijiquan-Performance


14:00


 ...

 


14:30



 

15:00

Chinesisch-Übungsstunde

 

Mit Frau Wu, Lehrerin für Chinesisch am neu eröffneten Heidelberger Konfuzius-Institut

 

 


15:30

Taijiquan - Christian Unverzagt

 

Dr. Christian Unverzagt

hat Philosophie studiert und in Kunstgeschichte Ostasiens mit einer Arbeit über Chinesische Malerei promoviert. Als freier Schriftsteller ist er u.a. mit dem kulturkritischen Essay „Das Müll-System“ (1991, zus. mit Volker Grassmuck) und dem Science Fiction Roman „Der Kontakt“ (2008) hervorgetreten.

Taijiquan praktiziert er seit 1987. Von 1990 bis 1994 hielt er sich in China, Südostasien und Taiwan auf, wo er Schüler von Meister Ke Qihua wurde. Ke Qihua gehörte zum inneren Kreis der Schüler um den berühmten Professor Zheng Manqing (Cheng Man-ch’ing). Zheng Manqing betonte bei seiner Weitergabe des Yang-Stils die Bedeutung der Entspannung für Taijiquan als Gesundheitsübung und als Kampfkunst.

Christian Unverzagt unterrichtet Taijiquan seit 1995, sowohl in Heidelberg als auch bei größeren Treffen im In- und Ausland. Auch wenn sein Taijiquan nicht wettkampforientiert ist, hat er einige Jahre lang an internationalen Wettbewerben teilgenommen und dabei zahlreiche Medaillen gewonnen. 2006 wurde er beim Dritten Internationalen Zheng Manqing Forum in Italien mit dem Golden Cup für die beste Leistung aller Wettkampfteilnehmer ausgezeichnet.

www.taiji-hd.de                   www.christianunverzagt.de

 

 

 

 

 

 

16:00

Konfuzius-Institut

Lesestunde

 

Je nach Wetterlage gibt es hier oder im Pavillon eine Lesestunde: Gelesen wird aus dem Buch „Der Tigerprinz“ des in diesem Jahr mit dem Buchpreis des Heidelberger Buchladens „Leander“ ausgezeichneten Autoren Chen Jianghong. Lesen wird Heidi Marweg – Konfuziusinstitut Heidelberg

 

Und Wolfgang Wendel spielt auf seiner Dizi


16:30

Taijiball

 

Susanne Ritz  ist Taiji/Qi Gong Lehrerin und hält entsprechende Kurse in ihrem Zentrum "Taiji am Neuhof" in Bensheim. Seit letztem Jahr ist sie Taiji Bailong Ball Übungsleiterin.

 

Shannon Ritz ist 9 Jahre und hat seit letztem Jahr Jugendübungsleiter im Taiji Bailong Ball.

 

Mike Ritz ist seit letztem Jahr Taiji Bailong Ball Trainer und hält seitdem Kurse.

 

Über den Sport:

Die Vielfältigkeit in den Bewegungen macht diese Sportart faszinierend und interessant. Dazu passt auch, das TBB (Taiji Bailong Ball) allein im Soloplay und mit mehreren im Multiplay oder Competition gespielt wird. Im Soloplay übt der Spieler allein mit Musik. Die Bewegungsabläufe gleichen einer Taijiquan-Choreographie oder einem Freestyle-Tanz. Dabei begleitet das Racket den Ball in ausgedehnten, fließenden Kreisen und Bögen um den Körper. Im Multiplay wird mit einen oder mehreren Partnern miteinander gespielt. Die dritte Variante, Competition, ist die, die mit einem oder mehreren Spielern in einem abgesteckte Feld über ein Netz gespielt wird. Der ankommende Ball wird weich angenommen, seine Flugkraft wird mit gezielten Techniken umgeleitet wieder abgegeben. Die Bewegung ist dabei äußerst harmonisch. Der einzelne Spieler entscheidet, wie er die ankommende Energie umsetzt. Damit beschleunigt oder verlangsamt er das Spiel.

 

 

 

 

 


Top